„Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist zu lieben, was man tut.“
- Steve Jobs
Seit Dezember 2018 ist Patric Pletzenauer im Bruckner Orchester Linz als Flötist und Piccolist engagiert.
Patric Robert Pletzenauer, 1994 in St. Johann in Tirol, Österreich geboren, hatte seinen ersten Flötenunterricht mit 8 Jahren bei Bernhard Winkler in der Landesmusikschule St. Johann in Tirol. Bereits früh zeigte sich sein musikalisches Talent, sodass er mit 14 Jahren in den Vorbereitungslehrgang des Tiroler Landeskonservatoriums aufgenommen wurde. Nach seinem Lehrabschluss als Bankkaufmann begann Patric 2012 das Konzertfachstudium an der Musik & Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (vormals Konservatorium Wien Privatuniversität) in der Klasse von Prof. Rudolf Gindlhumer, ab 2013 in der Klasse von Andrea Wild, sowie Instrumental/Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, beides im Hauptfach Flöte. Seine künstlerische Ausbildung setzte Patric im Konzertfachstudium in der Klasse von Prof. Barbara Gisler-Haase/Renate Linortner, ab Herbst 2018 bei Prof. Wally Hase fort. Parallel zum Studium in Wien absolvierte Patric von 2017 bis 2019 ein Masterstudium mit der Professionalisierung auf Orchestermusik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, ebenfalls bei Prof. Wally Hase. Es folgte 2019 bis 2022 ein weiteres Konzertfach-Masterstudium sowie ein IGP-Masterstudium in der Klasse von Prof. Michael Martin Kofler an der Universität „Mozarteum“ Salzburg. Abschließend absolvierte Patric den postgradualen Lehrgang CAS - Certificate of Advanced Studies an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst bei Prof. Davide Formisano.
Patric ist mehrfacher Bundespreisträger der österreichischen Wettbewerbe „Prima la Musica“ in der Solo- und Ensemblekategorie und „Musik in kleinen Gruppen“. Wichtige künstlerische Impulse erhielt durch Meisterkurse u. a. bei Michael Martin Kofler, Andrea Lieberknecht, Davide Formisano, Wally Hase, Stephanie Winker, Denis Bouriakov, Erwin Klambauer und Karl-Heinz Schütz.
Orchestererfahrung sammelte Patric bereits zu Studienzeiten: Zeitverträge führten in 2017 an die Wiener Volksoper, 2018 in die Staatskapelle Weimar, in die Orchesterakademie der Staatskapelle Halle/Saale und ins Staatsorchester Braunschweig. Seit Dezember 2018 ist Patric als Flötist und Piccolist im Landestheater Linz – Bruckner Orchester Linz fest engagiert. Zahlreiche weitere Gastengagements in Klangkörpern wie der Bayerischen Staatsoper München, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz, dem ORF-Radiosinfonieorchester Wien, dem Beethoven Orchester Bonn und der Camerata Salzburg führten ihn nach Deutschland, Italien, Spanien, Norwegen, in die Schweiz und in den Libanon.
Ein besonderer künstlerischer Meilenstein war sein Solodebüt mit J. S. Bachs Suite in h-Moll im Rahmen der Thüringer Bachwochen unter der Leitung von Helmuth Rilling. Ebenso konzertierte er mit der Sinfonietta Sofia, Bulgarien, das Flötenkonzert von Carl Reinecke. Auch im Bereich der Kammermusik ist Patric gerne gesehen. Über das Kammermusikformat „Mosaik“ des Bruckner Orchester ist er ständig mit verschiedenen Formationen auf dem Podium zu sehen. Es ist für ihn ebenso eine große Leidenschaft, Solorezitale mit Klavier zu spielen.
Der pädagogische Austausch und die Arbeit mit interessierten Flötist*innen war für Patric seit frühen Studienjahren schon von großer Leidenschaft geprägt. So begann er in seiner Wiener Zeit schon privat zu unterrichten und betreut seit Herbst 2020 eine Flötenklasse im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk, aktuell in der LMS Ried/Riedmark. Im Herbst 2025 wurde Patric die Möglichkeit gegeben, ein überregionales Flötencoaching über seine Unterrichtsverpflichtung im oberösterreichischem Landesmusikschulwerk anzubieten. Abgesehen von seiner Unterrichtsverplichtung gibt er Privatunterricht. Um sein breites Wissen und sein Interesse an der mentalen Gesundheit zu mehren, absolvierte er 2024/25 den Lehrgang zum Dipl. Mentaltrainer an der Vitalakademie in Linz und schloss diesen mit Auszeichnung ab.